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Open Access

Petition: Freier Zugang zu öffentlich finanzierter Forschung (Open Access)

Das wissenschaftliche Publizieren in Open Access-Kanälen wird von uns bei HarzOptics sowie von den Kollegen an der Hochschule Harz schon seit mehreren Jahren forciert. Viele – wenn auch nicht alle – meiner Veröffentlichungen lassen sich beispielsweise in der einen oder anderen Form im Internet herunterladen, zudem engagiere ich mich schon seit 2010 als Editor bei der „Zeitschrift für Nachwuchswissenschaftler“, einem deutschsprachigen Open Access-Journal. Frei verfügbare wissenschaftliche Inhalte werden nicht nur häufiger gelesen, sondern auch häufiger zitiert und erfahren damit eine stärkere Wahrnehmung innerhalb der wissenschaftlichen Community. Im Sinne der Transparenz bei der Verausgabung von Steuermitteln bemühen wir uns insbesondere im Rahmen öffentlich geförderter Projekte darum, via Open Access zu publizieren oder zumindest anderweitig – etwa im Rahmen von Blogposts – öffentlich zugänglich über unsere Arbeit zu informieren.

Um den Open Acess-Gedanken weiter zu fördern, habe ich Anfang Februar folgenden Petitionstext im neu initiierten Bürgerdialogs-Portal der Bundesregierung eingereicht:

Damit die Ergebnisse von in Deutschland staatlich geförderter wissenschaftlicher Forschung möglichst vielen Studierenden, Wissenschaftlern und anderen Interessenten – national wie international – zur Verfügung stehen, sollte sich die Bundesregierung für eine konsequente Umsetzung des Open Access-Prinzips in der öffentlich geförderten Forschung einsetzen. Dies bedeutet, dass es Wissenschaftlern künftig in stärkerem Umfang ermöglicht werden muss, in wissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienene Forschungsergebnisse, die aus staatlich geförderter Forschung hervorgegangen sind, auch der interessierten Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die deutschen Steuerzahler gehören zu den großzügigsten Förderern wissenschaftlicher Forschung weltweit und dürfen zu Recht erwarten, freien Einblick in die Ergebnisse der von ihnen finanzierten Forschung zu erhalten, so diesem Einblick im Einzelfall keine bedeutsamen Gründe entgegenstehen.

Noch bis Sonntag kommender Woche kann man diesen Vorschlag durch Abgabe seiner Stimme (keine Registrierung erforderlich) und / oder einen zustimmenden Kommentar hier unterstützen:

https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/30-Wie-Lernen/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=192

Ich würde mich freuen, wenn auch der eine oder andere Blog-Leser hier mithelfen würde.

Bürgerdialog der Bundesregierung

Bürgerdialog der Bundesregierung - http://www.dialog-ueber-deutschland.de

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Über Christian Reinboth

http://www.christian-reinboth.de

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