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Lichtverschmutzung, TECLA

shakem: Multimedia-Composer „made in Halberstadt“

Seit Anfang diesen Jahres beteiligt sich die Halberstädter Petter.Letter GmbH als Partner an unserem an der Hochschule Harz angesiedelten Telepflege-Netzwerk TECLA, über dessen Arbeit ich hier in diesem Blog ja bereits häufiger berichtet habe. Eines der aktuell von Petter.Letter verfolgten Projekte ist die Entwicklung eines neuartigen Multimedia-Composers unter dem Produktnamen „shakem“, den ich mir im Rahmen einer Unternehmensbesichtigung vor einigen Wochen ansehen durfte. Die Software hat meine Kollegen und mich so begeistert, dass wir seitens des Netzwerks spontan eine Nominierung für den diesjährigen Hugo-Junkers-Innovationspreis verfasst und eingereicht haben (und nun natürlich den Halberstädter Partnern alle Daumen für eine mehr als verdiente Platzierung unter den Top 3 drücken). Auch hier im Blog möchte ich shakem heute kurz vorstellen. Zur Einstimmung vorab einmal der für die Preisbewerbung in nur fünf Minuten erstellte Webclip:

 

 

Der Clip lässt bereits erahnen, was die Software kann: shakem ermöglicht es auch Nicht-Medienprofis innerhalb von nur wenigen Minuten mehrminütige und äußerst ansehnliche Multimedia-Präsentationen zu beliebigen Inhalten zu erstellen, in denen Texte, Musik, Soundeffekte, Standbilder, Videos und eine professionelle softwaregestützte Sprachausgabe kombiniert werden, wobei die englische Sprachausgabe die deutsche qualitativ noch deutlich überragt. Der nachfolgend eingebundene Videoclip zu meinem langjährigen Forschungsthema Lichtverschmutzung zeigt, wie professionell die Software klingen kann.

 

 

Diese „shakes“ lassen sich dann beliebig im Netz verbreiten und etwa auf der eigenen Webseite einbinden, auf Facebook veröffentlichen oder als Multimedia-SMS an sämtliche Smartphone-Besitzer aus der eigenen Kundendatei überspielen. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Neben der Möglichkeit, eigene Bilder, Videos und Sounddateien auf den shakem-Server zu laden, erwerben shakem-Kunden mit ihrem Abo auch die Nutzungsrechte an tausenden von professionellen Texten für alle Anlässe, zehntausenden von Profi-Fotos und huderten von Videosequenzen sowie einer Vielzahl an GEMA-freien Musikstücken und Tonaufnahmen.

 

Shakem

 

Auf diese Weise kann etwa der Ferienwohnungsbetreiber innerhalb weniger Minuten aus eigenen Fotos sowie auf dem Server gespeicherter, atmosphärischer Musik, akkustischen Natureffekten und einem kurzen Text über aktuelle Veranstaltungen im Ferienort, der dann durch die Software in gesprochene Sprache umgewandelt wird, einen multimedialen „Appetitanreger“ komponieren und auf seiner Facebook-Seite einstellen, der einer professionellen Werbeproduktion kaum nachsteht. Ebenso kann der örtliche Autohändler mit einigen Fotos von aktuellen Sonderangeboten, einer griffigen Hintergrundmusik, einigen Motorengeräuschen und einem kurzen Text mit Preis- und Leistungsangaben in Minutenschnelle einen Werbeclip erstellen, der dann als Multimedia-SMS an seine gesamte Kundenliste verschickt wird. Die Nutzung von shakem ist jedoch nicht allein auf den kommerziellen Bereich begrenzt: Vom interaktiven Museumsführer, der über die Auswahl von QR-Codes neben den Exponaten erläuternde Texte direkt auf dem Kopfhörer des Besuchers ausgibt über die Hörzeitung für Blinde und Sehbehinderte bis hin zu virtuellen Andachtssequenzen aus dem Pfarrhaus lässt sich mit shakem eine Vielzahl an (auch kommerziell) absolut hochinteressanten Anwendungen einfach per Drag and Drop auf einer angenehm gestalteten grafischen Benutzeroberfläche realisieren.

 

 

Wer das System einmal selbst testen möchte, kann sich unter http://www.shakem.de einen kostenlosen Account anlegen, mit dem man zahlreiche Funktionen der Software schon nutzen kann – verschicken kann man die erstellten „shakes“ allerdings „nur“ per E-Mail, für einen Versand über youTube, Facebook, SMS etc. ist dann die Anlage eines kostenpflichtigen Accounts erforderlich. Für HarzOptics werden wir die Software jedenfalls demnächst selbst nutzen, wobei mir derzeit vor allem englischsprachige Clips zu von uns bearbeiteten wissenschaftlichen Themen wie etwa der Lichtverschmutzung, der LED-Straßenbeleuchtung oder auch der optischen Datenübertragung mittels Polymerfasern vorschweben. Brauchbare Ergebnisse werde ich dann natürlich gerne hier im Blog einstellen…

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Über Christian Reinboth

http://www.christian-reinboth.de

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  1. Pingback: Einladung zum TECLA-Workshop am 07.11.2012 « HarzOptics GmbH - 2. November 2012

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