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ZIM-NEMO-Netzwerk TECLA beim Hugo-Junkers-Innovationswettbewerb ausgezeichnet

Nachdem Weihnachten, Neujahr und mein vierwöchiger Vaterschaftsurlaub inzwischen hinter mir liegen, und sowohl bei HarzOptics als auch im ZIM NEMO-Netzwerk TECLA wieder der Arbeitsalltag eingekehrt ist, wird es langsam Zeit, die Blogpause zum Jahreswechsel zu beenden. Ins neue Blogjahr 2013 möchte ich mit einer Pressemitteilung zur Auszeichnung des TECLA-Netzwerks beim Hugo-Junkers-Innovationswettbewerb starten, über die ich Ende 2012 ja bereits in einer Kurzmitteilung berichtet hatte, und die dieser Tage mit einer gewissen jahreswechselbedingten Verspätung beim Informationsdienst Wissenschaft erschienen ist.


Ende des vergangenen Jahres konnte sich das an der Hochschule Harz angesiedelte ZIM NEMO-Netzwerk TECLA („Technische Pflegeassistenzsysteme“) über den dritten Platz in der Kategorie „Innovativste Allianz“ beim Hugo-Junkers-Innovationswettbewerb freuen. Überreicht wurde der Preis den beiden Netzwerkmanagern Uwe Witczak und Christian Reinboth durch Prof. Dr. Birgitta Wolff, Ministerin für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, in Magdeburg. Die Auszeichnung richtet sich an Unternehmen und Wissenschaftler, die zusammen mit Partnern neue, offene Prozesse des Wissens- und Technologietransfers eingeführt haben.

Hugo Junkers-Preis

Prof. Dr. Birgitta Wolff und Juryvorsitzender Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer (links) gratulieren den beiden TECLA-Netzwerkmanagern Uwe Witczak (rechts) und Christian Reinboth (2.v.r.) sowie KAT-Vertreter Thomas Lohr (3.v.r.) zum dritten Platz beim Hugo Junkers-Innovationswettbewerb. (Foto: MDKK GmbH)

 

Diesem Ziel hat sich auch das TECLA-Netzwerk verschrieben. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technik arbeiten unter diesem Dach elf Unternehmen und Einrichtungen aus den Bereichen Medizintechnik, Sanitätsfachhandel, Pflege, Internettechnologie und Wohnungswesen gemeinsam an Konzepten für den Umgang mit dem demografischen Wandel im Harzkreis. „Zusammen mit unseren Partnern konzipieren und entwickeln wir technische Lösungen zur Unterstützung von älteren Menschen bei der Pflege und im Alltag“, erläutert Netzwerkmanager Uwe Witczak. Das erste daraus hervorgehende Forschungsprojekt soll bereits im kommenden Januar starten: Im Rahmen von „DigiWund“ wollen mehrere TECLA-Netzwerkpartner ein mobiles System für die digitale Wunddokumentation entwickeln, dieses soll nicht nur leicht zu bedienen sein, sondern auch Zeit und Kosten einsparen.

Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, der die Arbeit des Netzwerkes an der Hochschule Harz als wissenschaftlicher Leiter seit zwei Jahren begleitet, zeigte sich ebenfalls hocherfreut über die Auszeichnung: „Bereits im Jahr 2008 erhielten wir mit der HarzOptics GmbH den dritten Preis bei diesem Wettbewerb, 2010 wurde dann unsere Polymerfaserforschung ausgezeichnet. Mit dem aktuellen Erfolg des TECLA-Netzwerkes geht damit bereits zum dritten Mal eine Hugo-Junkers-Trophäe an die Hochschule Harz. Diese Wertschätzung freut uns natürlich sehr.“


Soweit die Pressemitteilung der Hochschule. Urkunde und Tropähe liegen momentan übrigens noch in meinem Büro im Wernigeröder IGZ, da wir derzeit noch nicht wissen, wo wir die guten Stücke aufhängen bzw. ausstellen könnten. Vermutlich landen sie über kurz oder lang in der Schublade neben der identischen Auszeichnung für HarzOptics – und werden dann und wann bei besonderen Terminen und Besuchen gut sichtbar irgendwo platziert…

Im TECLA-Netzwerk ruhen wir uns jedenfalls nicht auf diesen Lorbeeren aus, sondern bereiten gerade mit maximalem Einsatz den Start unseres Wunddokumentations-Projekts für Ende Januar vor, während gleichzeitig schon am nächsten Forschungsförderantrag (für die Entwicklung eines seniorengerechten Tablet-PCs mit zahlreichen Gesundheitsfunktionen) gearbeitet wird. Bis zum offiziellen Ende des TECLA-Projekts im Januar 2014 haben wir nun noch exakt ein Jahr Zeit, welches wir natürlich bestmöglich nutzen wollen. Danach wird dann zumindest ein Teil der Aufgaben des TECLA-Netzwerks auf den 2012 gegründeten TECLA-Förderverein übergehen, so dass die Arbeit an den spannenden Themen Pflege und Demografie auch über die Förderperiode hinaus fortgesetzt werden kann.

Hugo-Junkers-Innovationspreis 2012

Das an der Hochschule Harz angesiedelte ZIM NEMO-Netzwerk TECLA wurde im Rahmen des Hugo Junkers-Innovationswettbewerbs 2012 mit dem dritten Platz in der Kategorie „Innovativste Allianz“ ausgezeichnet.

Über Christian Reinboth

http://www.christian-reinboth.de

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  1. Pingback: Kurzbericht von der 2. TECLA-Fachtagung in Halberstadt | HarzOptics GmbH - 22. Oktober 2013

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